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Vergabe & öffentliches Baurecht

Die öffentliche Hand ist bei Immobilientransaktionen kein ungebundener Marktakteur, der wie Privatpersonen nach freiem Belieben seinen Vertragspartner wählen kann. Seit 1999 haben Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland vielmehr einen Anspruch darauf, dass öffentliche Auftraggeber die Bestimmungen über das Vergabeverfahren einhalten (vgl. § 97 Abs. 7 GWB). Das Vergaberecht soll sicherstellen, dass öffentliche Aufträge in einem wettbewerblichen Verfahren unter Beachtung der Grundsätze der Gleichbehandlung und Transparenz vergeben werden. Jeder Bieter soll grundsätzlich die Möglichkeit haben, öffentliche Aufträge frei von Diskriminierung und unter gleichen Bedingungen zu erhalten.

Die vergaberechtlichen Regelungen sind dabei komplex und daher auch für erfahrene Auftraggeber fehleranfällig, was das wettbewerbliche Vergabeverfahren angreifbar macht und gerade in europaweiten Ausschreibungen zur Aufhebung der Vergabe führen kann.

In allen Fragen des europäischen und nationalen Vergaberechts stehen unsere Anwälte dem öffentlichen Auftraggeber (Bund, Länder, Kommunen, Unternehmen u.a.) sowie dem Bieter als kompetente Ansprechpartner zur Seite. Wir beraten und vertreten Sie insbesondere: 

  • Bei der Vorbereitung und Durchführung des Ausschreibungs- und Vergabeverfahrens für öffentliche Auftraggeber 
  • (Vergabekriterien; Schwellenwerte; Anwendung VOL/A, VOB/A, VOF; Vergabeverfahrensart; Erstellung von Vergabeunterlagen u.a.)
  • Für Bieter in Form von Begleitung und Unterstützung bei der Teilnahme an Vergabeverfahren sowie Beratung und Vertretung im Bieterrechtsschutz (inkl. Schadensersatz)
  • beidseitige Vertretung in Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer und den Vergabesenaten
  • Vertragsgestaltung