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Lebensmittelrecht

Das Lebensmittelrecht dient primär dem Gesundheitsschutz und dem Schutz vor Täuschung. Es ist überwiegend durch europäische Vorschriften in zahlreichen Verordnungen und Richtlinien geprägt. Eines der zentralen deutschen Regelwerke im Lebensmittelrecht stellt das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) dar.
 
Als Querschnittsmaterie zwischen Öffentlichem Recht und Zivilrecht findet sich „Lebensmittelrecht“ nicht nur in verwaltungsrechtlichen Vorgaben (zum Beispiel Überwachungsrecht/Gewerberecht) bzw. Ordnungswidrigkeiten- und Strafrecht, sondern hat etwa auch eine wettbewerbsrechtliche Dimension. Insofern  ist nicht nur das Verhältnis des einzelnen Unternehmers zur Lebensmittelüberwachung bzw. weiteren Behörden betroffen, sondern auch das Verhältnis zwischen Unternehmern bzw. des einzelnen Unternehmers zu einschlägigen Verbänden.
 
Im Einzelnen werden zum Beispiel hygienerechtliche Anforderungen, Rückstände/Kontaminante in Lebensmitteln, Zusätze/Zusatzstoffe, Novel Food, Genfood, Nahrungsergänzungsmittel, ökologischer Landbau/Bio-Kennzeichnung, E-Commerce mit Lebensmitteln sowie allgemein die Lebensmittelkennzeichnung in lebensmittelrechtlichen Vorschriften geregelt.

Im Bereich des Lebensmittelrechts beraten und vertreten wir Sie in allen für die Lebensmittelbranche relevanten Bereichen, insbesondere zu den folgenden Themen:

  • Lebensmittelkennzeichnung und Werbung (z. B. Health Claims, Lebensmittelinformationsverordnung)
  • Fernabsatz/E-Commerce mit Lebensmitteln
  • Produktentwicklung
  • Abgrenzung z. B. gegenüber Arzneimitteln, Kosmetika und Medizinprodukten
  • Rückstände/Kontaminationen
  • Rückverfolgbarkeit und Rückruf
  • Beratung Hygienemanagement/ HACCP, Qualitätsmanagement
  • Auseinandersetzungen mit anderen Unternehmen, Verbänden und Verbrauchern, gewerbliche Schutzrechte (Marken, Designschutz, geographische Herkunftsangaben etc.), Wettbewerbsstreitigkeiten, Produkthaftung
  • Verwaltungs-, Ordnungswidrigkeits- und Strafverfahren