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Mindestlohn von 8,84 € brutto nun verbindlich ab 01.01.2017

Das Bundeskabinett hat am 26.10.2016 die Mindestlohnanpassungsverordnung beschlossen, welche auf dem Beschluss der Mindestlohnkommission vom 28.06.2016 beruht (siehe hierzu bereits unsere Info „Aktuelles aus dem Arbeitsrecht“ vom 15.07.2016) und mit welcher der gesetzliche Mindestlohn für die Zeit ab 01.01.2017 um 0,34 € auf 8,84 € brutto pro Stunde angehoben wird.

Die Mindestlohnkommission hatte im Juni 2016 eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 € brutto auf 8,84 € brutto pro Arbeitsstunde vorgeschlagen. Hierzu hatte sie geprüft, welche Höhe des Mindestlohns geeignet ist, zu einem angemessenen Mindestschutz der Arbeitnehmer beizutragen, faire und funktionierende Wettbewerbsbedingungen zu ermöglichen sowie Beschäftigung nicht zu gefährden. Bei ihrer Prüfung orientierte sich die Mindestlohnkommission nachlaufend an der Tarifentwicklung.

 

Auch wenn die Bundesregierung von der von der Mindestlohnkommission vorgeschlagenen Höhe des Mindestlohns nicht abweichen konnte, wurde die vorgeschlagene Anpassung erst durch die jetzt beschlossene Mindestlohnanpassungsverordnung für alle verbindlich gemacht.

 

Tipp:

Daher sollten spätestens jetzt alle Arbeitsverhältnisse im Unternehmen darauf überprüft werden, ob auch ab 01.01.2017 der dann geltende Mindestlohn eingehalten sein wird.

 

Bei Rückfragen hierzu wenden Sie sich bitte gerne an uns Experten aus dem Bereich Arbeitsrecht unter www.seitz-partner.de/augsburg/arbeitsrecht/.

 

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